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Madeira diente als Stützpunkt für seefahrerische Aktvitäten von Portugal und wurde daher auch als Umschlagplatz für alle atlantischen Handelswege genutzt. Das Inselarchipal wurde 1425 an die Kapitäne von Funchal, Machico und Port Santo aufgeteilt und es brachte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Es wurde Weizhen und Zuckerrohr angebaut, verarbeitet und exportiert. In dieser Zeit war der Wohlstand sehr hoch und es wurden viele Bauwerke geschaffen. Madeira erlangte einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Im Laufe der Jahre wurde aber die Zuckererzeugung unrentabel und die Madeirer mußten sich neue Einnahmequellen schaffen. In vielen Gebieten wurde Wein angebaut, Korbflechtereien entstanden und die Frauen verdienten mit Stickereien für den Lebensunterhalt. Die erste Flugverbindung entstand ab 1947 zwischen Funchal - England, der Flughafen wurde 1960 erbaut und brachte somit auch den touristischen Aufschwung der Insel.                                                       Landwirtschaft Der Anbau der Agrarprodukte kommt auf die Höhenlage an, Bananenanbau ist nur durch EU Förderungen rentabal. Weinbau und Blumenkultivierung ist ein großer Wirtschaftszweig und es wird auf der Insel jeder Quadratmeter genutzt für ein Einkommen. Die Viehwirtschaft ist rückläufig da Schafherden generell verboten sind und Rinder dürfen nicht mehr überall weiden weil der ökologische Schaden durch Verbiss und Zertreten der Natur enorm ist.